Dienstag, 30. Dezember 2014

Kräuter-Erkältungs-Badesalz selber machen



Nachdem es mich nun auch wieder erwischt hat, 
habe ich mal wieder Erkältungs-Badesalz gemacht.

Hierfür braucht ihr:

500 g Meersalz oder Himalayasalz
getrocknete Kräuter, wie z.B. Salbei, Pfefferminze, Thymian.
Mandel- oder Distelöl
ätherisches Cajeputöl

So mache ich das:

Da grobes Salz zum Auflösen in der Wanne länger braucht, gebe ich das Salz immer einen elektrischen Zerkleinerer, 
bis es eine feine Konsistenz hat. 
Genauso mahle ich die Kräuter fein.
Dann wird beides gemischt. Unter die Salz-Kräuter-Mischung gebe ich 15 g Mandelöl und 20 Tropfen ätherisches Cajeputöl (mein Lieblingsöl und Top-Favorit bei Erkältungen) 
und rühre alles sehr gut durch.
Zum Schluss arbeite ich noch etwas grüne, flüssige Lebensmittelfarbe ein. Fertig! In Tiegel oder Gläser abfüllen.
Dosierung: 3- 4 gehäufte EL für ein Vollbad.


Freitag, 26. Dezember 2014

Nag Champa Garden meine 1. Dividor-Seife



und so sieht sie verpackt aus:



2 Jahre seifle ich jetzt und endlich habe ich nun auch
einen Dividor, er lag liebevoll verpackt unter dem Weihnachtsbaum.
Gestern musste ich die neue Form natürlich gleich ausprobieren und ich bin richtig froh, 
dass bei dem 1. Versuch damit umzugehen, 
soweit alles geklappt hat und für einen Mond hat der Seifenleim auch noch gereicht.
Meine größte Angst war, dass ich das Seifchen nicht heil 
aus der Form bekomme.

Damit das Ausformen so gut wie möglich funktioniert, habe ich den Divi auf der Bodenplatte mit Frischhaltefolie ausgelegt und darauf geachtet, dass die Seife in die Gelphase kommt. 
Hierfür habe ich den Divi eine halbe Stunde bei 50 Grad 
in denBackofen gestellt, dann mit einem großen Handtuch eingewickelt und ihn so wieder in den warmen Ofen gestellt (Temperatur dann aber abgeschaltet) und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag habe ich die Bodenplatte entfernt und die restliche Form für 1 Stunde eingefroren. Nach kurzem Antauen ließen sich die Trennstege dann relativ einfach entfernen.

Das Rezept:

35% Olivenöl
25% Kokosöl
20% Palmöl
20% Sesamöl.

PÖ: Nag Champa von Natures Garden


Mittwoch, 24. Dezember 2014

Wunderschöne Weihnachten!


Nach arbeitsintensiven Wochen kehrt nun Ruhe ein und ich wünsche allen meinen Bloglesern und allen Freunden von
selbstgemachten Dingen herzlichst 
wunderschöne Weihnachten und gemütliche Feiertage!

Montag, 8. Dezember 2014

**Antarktika** eine Eismeerseife


Sodele, das ist mein Sonntagsseifchen von gestern.

Die Seife sollte frisch und kühl aussehen , da das Parfumöl (Winter-Garden von SP)  so richtig nach einem Winterschaumbad riecht.
Nach diesem Gedankengang entstand dann Antarktika.

Das Rezept: 

35% Erdnußöl
30% Palmöl
20% Kokosöl
10% Mandelöl und
5% Rizinusöl.

Eine schöne Adventszeit für alle meine Blog-Leser!




Donnerstag, 4. Dezember 2014

Manganas ~ Eine Seife mir frischer Mango und Ananas



Ich dachte mir schon, dass 20% Mangobutter einen schnell andickenden Seifenleim macht,
aber dass es so rasend schnell zum dicken Brei, fast Blitzbeton kommt, hätte ich nicht gedacht.
Da fallen auch einer geübten Seiflerin mal kurz die Augen aus den Höhlen :augenreib:

 Dann musste ich richtig Gas geben, um noch alles in die Formen zu bekommen.

Der Lohn ist ein sehr feinporiger Schaum, 
der sich seidenglatt anfühlt.
Ich denke, das wäre auch eine feine Gesichtsseife.

Das fruchtige Pflegeschätzchen enthält:

30% Kokosöl, 25% Rapsöl, 20% Mangobutter, 20% Olivenöl, 5% Rizinusöl und
Salz und Zucker in der Lauge.

In den fertigen Seifenleim kamen noch je 5% frisches Mangopüree und 5% frisches Ananaspüree.
ÜF 8%
Zart beduftet ( 2%) mit Fresh Mango von behawe und 
Pineapple von The Fragrancy.

Freitag, 28. November 2014

Abend-Teemischung mit Waldmeister, Orangenminze, Zitronenmelisse



Nun habe ich auch die letzten, getrockneten Kräuter aus meinen Garten sinnvoll in einer Teemischung verwendet, 
was mich richtig freut, denn der Waldmeister blühte dieses Jahr mehr als üppig. 

Waldmeister und Melisse wirken beruhigend, 
Orangenminze u.a. auch nervenstärkend.

Der Tee riecht und schmeckt sehr fein und ich trinke ihn abends mit Honig verfeinert.

Hierfür habe ich

je zwei Teile Zitronenmelisse, Orangenminze und getrocknete Orangenschalen und je einen Teil Waldmeister gemischt.

Mehr wie 250 ml solltet ihr allerdings pro Tag nicht trinken,
da der Waldmeister sonst Kopfschmerzen verursachen kann.




Sonntag, 23. November 2014

Bienenwachskerzen selber machen & Kerzenhalter gestalten





Bienenwachskerzen aus Wachsplatten selber drehen macht wirklich Spaß und man kann viele verschiedene Kerzen drehen.
Ich hatte 6 Platten und habe daraus eine große Kerze und 4 kleine Kerzen gemacht.

Hierfür muss man die Wachsplatten evtl. zurechtschneiden, mit einem Fön stark erhitzen, am äußersten Rand den zurechtgeschnittenen Docht andrücken und exakt aufrollen. 
Ich liebe Bienenwachskerzen, da sie so fein nach Honig duften.

Die große Kerze habe ich für unser diesjähriges "Weihnachtsgesteck" verwendet.
Dafür habe ich eine gezackte Tonsschale 
mit Sand befüllt und die Kerze
mittig hineingesetzt. Außen herum kamen Moos, Hagebutten und wilde Beeren aus dem Garten.
Einen biegsamen, roten Ast habe ich auch gefunden, diesen habe ich um die Schale drapiert.
Zwei kleine goldene Kugeln und ein kleiner Zapfen runden das weihnachtliche Gesteck schön ab.

Die kleineren Kerzen habe ich in kleine Gläser gestellt, 
welche ich mit Dekorations-Klebeband, Bändern, 
Draht und Schnüren verziert habe.

Bald ist ja schon der 1. Advent!



Freitag, 21. November 2014

Badeöl/Duschöl mit Farbe selber machen



Meine "Geschenk-Produktion"  
für Weihnachten ist im vollem Gange.

Gerade im grauen Winter 
hat Frau doch Freude an Farbe, oder?

Schöne bunte Badeöle/Duschöle herzustellen ist ganz einfach:

Ihr braucht:

*ein geruchsneutrales, pflegendes Pflanzenöl
(z.B. Mandel- oder Färberdistelöl)

*einen kosmetischen Emulgator
= Mulsifan

*flüssige Lebensmittelfarben

*Parfumöl für Kosmetik deklariert

Vorgehen:

für ca. 100 ml Badeöl wiegt ihr 85 g Öl und 13 g Mulsifan ab.
Gebt das Mulsifan in das Öl und schüttet diese Mischung gleich in eure desinfizierten Flaschen.
Schüttelt die Mischung sehr gut durch.
Gebt nun 4 - 5 g Parfumöl dazu 
und schüttelt wieder alles gut auf.
Als Letztes gebt ihr ca. 3 Tropfen Lebensmittelfarbe hinein und schüttelt nochmal alles sehr gut durch.

Nun ist euer Badeöl/Duschöl fertig.
Es ist herrlich pflegend und schäumt sogar leicht.

In der Wanne ist die Färbung des Wassers wirklich nur ein Hauch und das Badeöl hinterlässt 
keinen öligen Rand an der Wanne.

Dosierung: gut 2 EL für ein Vollbad.

Achtung: Manche Lebensmittelfarben können sich am Boden wieder leicht absetzen. Dann einfach wieder gut aufschütteln.


Sonntag, 16. November 2014

~~*MYSTICA*~~ eine OHP Seife



Da ich schon lange keine OHP gemacht habe, hat's mich gestern Abend noch gekribbelt und ich habe kurzerhand am späten Abend noch geseifelt, die Seife kam erst um 23.00 Uhr ins Backrohr, so war ich dann noch ein Weilchen auf, 
bis die Seife fertig war und alles abgespült war...

Ich habe die Seife nach dem herrlich duftenden 
PÖ Wild Elderberry von Natures Garden kreiert 
(soweit man bei einer OHP von einer Kreation sprechen kann, da die Gestaltungsmöglichskeiten bei dieser Herstellungsart ja leider sehr begrenzt sind). 
Sie sollte unbedingt lila werden 
und etwas Mystisches ausstrahlen.

Verseift habe ich Palmöl, Kokosöl, Olivenöl, Rapsöl. 
Überfettet habe ich mit Distelöl. 
ÜF 10%

Ich hatte noch nie so eine geschmeidige 
Seifenleim-Konstistenz, wie bei dieser OHP.
Ob das an dem Distelöl gelegen haben könnte, das ich zum Überfetten genommen habe?


Freitag, 14. November 2014

Badesalz festlich verpacken



Bis jetzt habe ich mein selbstgemachtes Milchsalzbad 
immer in Gläser oder Tiegel abfüllt.
Dieses Jahr habe ich goldene Teetüten 
als weihnachtliche Verpackung für das  Badessalz gekauft.

Vorne ziert ein kleiner Aufkleber das Sichtfenster und auf der Rückseite habe ich die Tüten mit Textilband verschlossen.

Sehr praktisch ist die transparente Beschichtung innen, 
die das Badesalz vor Feuchtigkeit schützt 
und dafür sorgt, dass der feine Duft gut erhalten bleibt.


Donnerstag, 13. November 2014

Basilikumöl ganz einfach selber machen






Aus meiner für heuer letzten Basilikumernte von Ende Oktober habe ich aromatisches Basilikumöl gemacht.

Basilikumöl selbst herzustellen geht sehr einfach.

Auf 500 ml gutes Olivenöl nehmt ihr eine handvoll
frische Basilikumblätter.
Ich habe meinen Basilikum aus dem Garten und die Blätter nicht gewaschen, sondern nur ausgeschüttelt und dann verlesen. Größere Blätter habe ich noch mit der Hand zerteilt, damit das Aroma besser abgegeben wird.
(Wenn man die Blätter waschen möchte, muss man darauf achten, dass diese bis zum Ansetzen wieder absolut trocken sind!).

Gebt nun die Blätter in eine saubere und trockene Glasflasche oder in ein Glas mit Schraubverschluss und
füllt bis zum Flaschenrand das Olivenöl auf:


Da die Blätter anfangs noch oben schwimmen, müsst ihr immer wieder kontrollieren, ob alle Blätter sicher mit Öl bedeckt sind, bzw.  könnt ihr die Blätter auch immer mal wieder aufschütteln und die Flasche auf den Kopf stellen.
Am besten lagert ihr den Ansatz dunkel und kühl.

Nach 2 Wochen sieht das dann so aus:


Da ich einen sehr geschmacksintensiven Strauch-Basilikum habe, konnte ich bereits nach 2 Wochen das Öl abfiltern. Das Öl riecht und schmeckt jetzt schon intensiv nach Basilikum.
Länger als 3 - 4 Wochen würde ich persönlich den Ansatz nicht stehen lassen. (Ich habe aber auch immer Angst vor Schimmel und bin obervorsichtig).
--> wenn ihr die Blätter zu lange im Öl lasst, kann das Öl außerdem auch schlierig werden.

Zum Abfiltern eignet sich Trichter, ausgelegt mit einem ungebleichten Kaffeefilter. 

Meine Flaschen habe ich im Backofen wie immer vor dem Abfüllen 10 Minuten bei 130 Grad sterilisiert 
und abkühlen lassen.
Bügelverschlüsse und den Dichtungsringe sterilisiere ich immer mit Desinfektions-Spray und lasse dies gut trocknen.

Basilikumöl passt sehr gut zu Mozarella mit Tomate, 
Salat, Antipasti, Nudeln oder auch einfach nur zum 
Eintunken für Weißbrot.

Das Öl ist so lange haltbar, 
wie das MHD des verwendeten Olivenöls.

Montag, 10. November 2014

☸ڿڰۣ— Cremige Luxus- Rosenseife/Milchseife ☸ڿڰۣ—



Ich habe mal dieses Rezept zusammen gestellt und auf eine schöne Cremigkeit gehofft:

40% Olivenöl
25% Babassuöl
15% Mandelöl
10% Reiskeimöl
10% Sheabutter 
und mit 10% überfettet.

In den fertigen Seifenleim kam noch 5% in lauwarmes Wasser gelöstes Buttermilchpulver.

Das Seifchen ist sowas von cremig geworden, 
ich bin entzückt!!!

Selbstverständlich duftet die Seife intensiv nach Rose 
durch das PÖ Fresh Cut Roses von Natures Garden.




Dienstag, 4. November 2014

Duftmelts/Duftwachs selber machen




Ich liebe ja Zimtduft !!
Das Parfumöl Cinnamon Doughnuts von NG riecht wie frisch gebackene Zimtschnecken.
Heute habe ich für die Adventszeit Duftmelts gemacht.
Duftmelts bestehen aus Wachs und Duft und werden ohne Wasser in eine Aromalampe gelegt. Sobald das Wachs schmilzt, wird der Duft freigesetzt.
Das Duftmelt kann öfter verwendet werden und lässt sich nach dem Erkalten wieder problemlos aus der Schale entfernen.

Die Herstellung ist einfach:

Ihr braucht Kerzenreste oder Rapswachs oder Stearin
 und ein Duftöl.
Die Kerzenreste (ohne Docht!) werden in einer leeren Konservendose im Wasserbad geschmolzen.
Wenn das Wachs flüssig ist, vom Herd nehmen und zügig den Duft dazu mischen. Ich habe 6% Parfumöl berechnet auf die Gesamtmenge Wachs genommen.
Sofort in kleine Silikon-Förmchen gießen 
und in den Kühlschrank stellen.
Nach ca. 30 Minuten könnt ihr die festen Duftmelts ausformen.
Schön verpackt sind sie auch ein nettes Mitbringsel und in der Welt der Düfte sind ja unendliche Möglichkeiten für die
Melts vorhanden.



Montag, 3. November 2014

Eiswind ~Schafsmilchseife


Ich weiß nicht so recht, 
ob mir die Interpretation einer Wiese, 
über die ein eisiger Wind fegt so wirklich gelungen ist?

Egal, Seife ist es trotzdem :-)))

Hierfür habe ich die Lauge mit 
gefrorener Bio-Schafsmilch angerührt
und ein 25-er Rezept aus Kokosöl, Palmöl, 
Sojaöl und Reiskeimöl gemacht.

Einen winterlichen, 
aber warmen Duft hat das Seifchen auch bekommen:

Brown Sugar & Fig von NG.



Samstag, 1. November 2014

Hatschi - Teemischung Erkältung selbst gemacht



Die nächste fiese Erkältung kommt bestimmt!

Bei diesem Tee wird ihr das Lachen schon vergehen!

Ich habe den Tee aus selbst gesammelten 
und getrockneten Kräutern gemacht.

Hier das Rezept:

zu gleichen Teilen: 

Lindenblüten
Holunderblüten
Salbeiblätter
getrockneten Ingwer
und ein paar
Gundermannblätter

mischen.

Fertig!

Den Ingwer könnt ihr wunderbar im Backofen bei 50 Grad trocknen, wenn ihr ihn schält und in hauchdünne Scheiben schneidet oder hobelt. Die Wirksamkeit geht durch die Trocknung nicht verloren - ganz im Gegenteil: 
die wirksamen Scharfstoffe entfalten sich bei getrocknetem Ingwer sogar noch intensiver.
Jetzt warte ich noch auf meine bestellten Teetüten, dann kann ich meine selbstgemachten Tees auch mal verschenken.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

~ Roter Herbst ~ Feine Seife mit Lanolin



Roter Herbst ist eine wunderbar cremige Seife, da sie mit 10% überfettet ist und Pistazienkernöl und Lanolin enthält. Pistazienkernöl wird allmählich mein Favorit, wenn ich etwas Besonderes in die Seife packen will.

Das Rezept:


25% Kokosöl
25% Palmöl
25% Olivenöl
10% Rapsöl
10% Pistazienkernöl
5% Lanolin.

Bestreut habe ich Seife mit Mohnsamen und getrockneten Malvenblättern; beduftet ist sie mit dem Parfumöl Hagebutte/Malve von behawe. 

Ich wünsche allen meinen 
Blog-Lesern eine schöne Herbst-Zeit!





Sonntag, 19. Oktober 2014

~~ Tropical River ~~ Zebra Swirl




"Tropical River" ist gestern entstanden und duftet nach dem Parfumöl "Nights of Bali".

Für diese Seife habe ich 3 Farben verwendet, 
wobei man das enthaltene graue Schiefermehl leider nur  
bei genauem Hinsehen entdeckt. 

Für die Marmorierung habe ich einen Zebra-Swirl gegossen und diesen dann mit einem Stäbchen geswirlt.


Das Rezept: 40% Kokosöl, 20 % Palmöl, 20% Sojaöl 
und 20% Mandelöl.

9% Überfettung



Freitag, 17. Oktober 2014

Badepralinen selber machen & schön verpacken





Auch heuer habe ich wieder pflegende, rückfettende Badepralinen gemacht.
Rose und Ringelblume.

Das Rezept ist genial und super einfach:

50 g Bio-Sheabutter
50 g Kakaobutter
50 g Milchpulver nach Wahl
50 g Natron
2 g Parfumöl (für Kosmetikprodukte deklariert)
evtl. kleine getrocknete Blütenblätter.

--> gibt ca. 10 Badepralinen (je nach Förmchengröße)

Schmelzt in einem feuerfesten Becherglas die Sheabutter 
und die Kakaobutter unter sanfter Temperatur
(nicht über 40 Grad).
Rührt dann zu den geschmolzenen Fetten 
das Milchpulver und das Natron zügig unter, bis die Masse schön glatt ist.
Gebt nun euren Duft hinein.
Gießt die Masse sofort in die Silikon-Förmchen.
(Evtl. legt ihr vorher in die Formen getrocknete Blütenblätter).
Stellt die Formen für 1 Stunde in die Tiefkühltruhe.
Jetzt könnt ihr die Pralinen schon ausformen.

Früher habe ich die Badepralinen nur mit ätherischen Ölen beduftet.
Ich finde, dass der Duft leider oft schnell verfliegt und man dann die Kakaobutter bzw.
auch das Milchpulver riecht. Das mag ich aber nicht.
Nun nehme ich nur noch Parfumöl und bin super zufrieden.
Der Duft ist kräftig und vor allem stabil, auch bei längerer Lagerzeit.

Die Verpackung habe ich auch etwas anders gestaltet als letztes Jahr.
Ich habe aus transparenten Geschenkpapier kleine Packerl um die Badepraline gemacht.
Aus passendem Motivpapier schmale Streifen geschnitten und die Seiten damit beklebt.

Sehen Sie nicht hübsch aus, die kleinen Päckchen?



Sonntag, 5. Oktober 2014

Men in Black - Männerseife


Es wurde längst wieder Zeit für 
meine lieben Männer eine Seife zu machen. 
Puristisch sollte sie sein, ohne viel Farben 
und Schnick-Schnack.

So entstand gestern die Men in Black -Seife, 
die mit Tabak von behawe beduftet ist.

Das Rezept: 
35% Sojaöl, 30% Kokosöl,
20% Palmöl, 10% Macadamianußöl und 5 % Rizinusöl.

Für die Marmorierung habe ich 
Seidenschwarz von behawe verwendet.



Samstag, 4. Oktober 2014

Kaminofenanzünder- FEUERTÜTE selber machen



Heute habe ich Feuertüten gemacht.
Sie sind ein außergewöhnliches Mitbringsel für 
Kamin- oder Kaminofenbesitzer und natürlich auch 
für den Eigengebrauch sehr praktisch.

Hierfür braucht ihr:

einfache Papiertüten
Fichten- oder Tannen- oder Kiefernzapfen
Rindenstücke
kleine Holzreststücke oder auch Holzspäne
kleine Äste
kleine Stücke aus Eierkarton oder Wellpappe.



Am besten sammelt ihr dies schon im Sommer auf Vorrat, denn es ist sehr wichtig, dass die Zapfen, 
Äste etc. absolut trocken sind.
Wer jetzt noch sammeln mag, kann die Zapfen im Backofen auf einem mit Backpapier belegten Blech ca. 2 Stunden bei 150 Grad trocknen. (dabei mit einem Kochlöffelstil die Ofentüre einen Spalt offen halten).

Gebt einfach einen großen Zapfen oder zwei kleine Zapfen und die restlichen "Zutaten" in die Papiertüte. 

Die Feuertüte wird in die Mitte des Kaminofens gestellt, darauf das Anbrennholz geschichtet. Anzünden und fertig.

Fein, oder ? 
Eine schöne Art das Feuer in Gang zu bringen und das ganz ohne Chemie.

Sonntag, 28. September 2014

~Winterwald~



Diese Weihnachtsseife ist sehr schlicht, 
aber ich wollte sie genauso. 
Der kräftige Duft nach Latschenkiefer ist bei meinen Abnehmern sehr beliebt, so dass ich auch dieses Jahr wieder eine Seife mit diesem Parfumöl gemacht habe 
(Mountain Pine von behawe).

Nun habe ich vorerst alle benötigten Weihnachtsseifen gesiedet...
...falls nicht noch kurzfristig Wünsche 
meiner Freunde nachkommen.

In Bayern sagt man: Schaun mer mal 

Samstag, 27. September 2014

Gesunder Snack: Zucchini-Chips mit Kräutersalz



Zu viele Zucchini im Haus?

Macht doch auch mal diese Chips, sie sind
super lecker und schnell gemacht:

2 große Zucchini heiß waschen, abtrocknen 
und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben hobeln.
Mit einem TL Olivenöl gut in einer Schüssel vermischen.
Die Scheiben in ein Dörrgerät legen und nur ganz wenig  
(sonst werden sie zu salzig) mit Kräutersalz bestreuen. 
So lange dörren lassen, bis sie trocken und knusprig sind.
(Geht auch im Backofen bei 180 Grad)
In einem Schraubglas aufbewahren.




Mittwoch, 24. September 2014

Gelee Quitte küsst Pfefferminze & Quitten-Hautöl mit Rezept




Nachdem ich Quitten geschenkt bekommen habe, habe ich heute ein aromatisches Quittengelee gemacht und 
ein super pflegendes Hautöl angesetzt.

Beides sind schnelle und einfache Rezepte.

Für das Gelee braucht ihr:

1,5 kg reife (aber noch feste) Quitten
1,5 l Wasser
2 Zitronen
500 g Gelierzucker 2:1
frische kleine Pfefferminzblättchen

*Die Quitten gut waschen, vierteln und die Kerne entfernen
*Zitronen auspressen
*Quitten mit dem Wasser und dem Zitronensaft aufkochen und gut 2 Stunden geschlossen köcheln lassen
*ein Sieb mit einem Mulltuch auslegen und auf eine passende Schale oder einen Topf stellen
*den Fruchtbrei in das Sieb gießen
*ca. 12 Stunden alles abtropfen lassen
*Pfefferminzblättchen in die schon sterilisierten Gläser geben
*den aufgefangenen Saft (ca. 1 l) mit dem Gelierzucker aufkochen und 
3 Minuten sprudelnd kochen lassen, sofort in die Gläser abfüllen.
*Während der ersten Gelierzeit im Glas, die Gläser immer wieder umdrehen und leicht drehen, damit sich die Blättchen schön verteilen.



Auch das Hautöl ist super einfach herzustellen.
Gut gewaschene Quitten mit einem Sparschäler schälen.
Die Schalen in ein Schraubglas geben und mit gutem Olivenöl oder kaltgepressten Mandelöl übergießen. 
(Die Schalen müssen komplett mit dem Öl bedeckt sein).
Ich habe Mandelöl benutzt, da dies mein Lieblingshautöl  
und geruchsneutral ist.
Lasst nun das Glas eine Woche stehen. In dieser Zeit lösen sich das in der Schale enthaltene Wachs und die ätherischen Öle.
Dann wird das Öl abgefiltert und in eine dunkle Flasche abgefüllt.
(Das Öl riecht dann auch herrlich fruchtig nach Quitte).

Quittenhautöl ist ein prima Feuchtigkeitsspender 
und mildert Hautreizungen. 
Im Winter ist dies eine tolle Pflege für trockene und beanspruchte Haut - auch im Gesicht-.


Mittwoch, 17. September 2014

Rückfettene Fußbade-Tabs selber machen


Ein Fußbad ist immer eine kleine Wellness-Pause; gerade nach anstrengenden Tagen, an denen man viel gelaufen ist, wenn man im Winter kalte Füße hat 
oder zur Vorbereitung der Fußpflege.
Auch im Sommer ist ein kühles Fußbad ein feine Erfrischung.

Ich bin recht zufrieden mit meinem ersten selbst gemachten Fußbade-Tabs, da sie sehr pflegend sind und streichelzarte Füße machen.

Ihr braucht:

50 g Natron
40 g Zitronensäure
25 g Urea (gibt es z.B. in der Apotheke)
10 g Olivenöl
30 g Kakaobutter
1 gehäufter TL Milchpulver
ätherisches Öl
1 gehäufter TL fein gemahlene, getrocknete Kräuter nach Wunsch
kleine Ausstechform

(Ich habe die Tabs mit ätherischem Zitronenminze-Öl beduftet und als Kräuterzusatz Pfefferminzblätter aus meinem Garten genommen).

Zuerst mischt ihr alle pulverigen Zutaten (inkl. Kräuter) in einem elektrischen Zerkleinerer.
Dann schmelzt ihr die Kakaobutter im Ölivenöl.
Gebt nun in die geschmolzene Fettflüssigkeit ca. 25 Tropfen ätherisches Öl hinein und gießt dies zu der Pulvermasse.
Knetet nun die Masse mit Einmalhandschuhen zu einer Kugel.
(Die Masse fühlt sich an wie feuchter, breiiger Sand).
Nehmt ein Schneidebrett und legt Backpapier darauf.
Drückt nun portionsweise die Masse mit der Hand ca. 1 cm dick gleichmäßig flach und stecht das Motiv aus.
(Achtung das ist nicht so einfach).
So geht ihr vor, bis ihr die Masse verbraucht ist.
Stellt nun das Schneidebrett mit den Tabs für ca. 30 Minuten in den Tiefkühlschrank.
Jetzt könnt ihr die festen Tabs in einen Karton, der mit Küchenpapier ausgelegt ist, legen und darin ca. 2 Tage aushärten lassen.
Zur Aufbewahrung werden die Tabs am besten in ein Glas oder eine Dose gelegt, damit sich der Duft gut hält.


Die Masse reicht für ca. 8 Tabs 
(meine Fuß-Form war 6 cm lang).

Wer nicht mag, dass die Kräuterlein im Wasser schwimmen und auch etwas an den Füssen haften, 
lässt die Kräuter einfach weg. 
Die Tabs lösen sich sanft sprudelnd im Wasser auf.
Die Füsse danach nur sehr sanft abtrocknen/abtupfen, damit die Pflegestoffe auf der Haut bleiben.





Sonntag, 7. September 2014

Ebereschen (Vogelbeeren)-Gelee schnelles Rezept





Vogelbeeren sind sehr gesund, denn Sie enthalten 
mächtig viel Vitamin C, Provitamin A, 
Bitterstoffe und Gerbstoffe.

Wie wunderbar, dass viele nicht wissen, dass die Beeren gekocht nicht mehr giftig sind...so können die "Wissenden" immer ohne Probleme viel ernten und für die Vögel bleibt auch genug übrig.

Ich habe das Gelee aus den Beeren 
einer normalen Eberesche gemacht. 

Die Beeren dieser Eberesche sind sehr bitter und müssen nach der Ernte unbedingt eingefroren werden.

Wenn ihr die Beeren einer Mährischen Eberesche verwendet, könnt ihr die Beeren gleich einkochen, da hier kaum Bitterstoffe vorhanden sind.


Hier mein schnelles Rezept für eine kleine Menge:

Ihr braucht: 
500 g Vogelbeeren 
500 g Gelierzucker 1:1
Apfelsaft, Birnensaft

* Sammelt die Vogelbeeren, wenn sie reif sind und zupft 
diese sorgfältig von den Stängeln.
* Wascht die Beeren gut ab und lasst sie trocknen.
* Friert die Beeren für eine Woche oder länger ein (das mildert den bitteren Geschmack - je länger die Beeren eingefroren sind, desto stärker werden sie entbittert).

* Taut vor dem Einkochen die Beeren wieder auf.




* Kocht die Beeren mit 300 ml Apfelsaft im zugedeckten Topf ca. 20 Minuten, bis die Beeren weich werden 
und beginnen zu platzen
*Gießt nun alles in ein Sieb und streicht die Beeren kräftig durch das Sieb. Dies ergibt knapp 300 ml Saft
*füllt den aufgefangenen Saft mit Birnensaft bis zu einer Gesamtmenge von 500 ml auf und lasst den Saft abkühlen
*Mischt nun den Saft mit dem Gelierzucker und kocht alles 4 Minuten sprudelnd auf
(Achtung: nehmt einen hohen Topf, da 
diese Masse recht hochsteigt und ordentlich schäumt).
*In sterile Gläser abfüllen.


Das fertige Gelee schmeckt leicht bitter und herb, ähnlich wie eine Bitterorangen-Marmelade; 
wer diese Geschmacksrichtung mag, wird das Gelee lieben.


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