Donnerstag, 24. Juli 2014

Rotklee-Sirup schnelles Rezept





Schon Hildegard von Bingen schätzte die vielen positiven Wirkungen von Rotklee.
So galt Rotklee schon früher als Heilpflanze bei Bronchtitis und Durchfall, da Rotklee schleimlösend und krampflösend wirkt. Ebenso soll Rotklee blutreinigend, zellschützend und nervenstärkend wirken und sogar Wechseljahresbeschwerden lindern. 
Rotklee enthält außerdem viele Vitamine und Mineralien. So kann man aus Rotklee einen wohlschmeckenden Sirup kochen und diesen mit Wasser verdünnt trinken oder die getrockneten Blüten als Tee zubereiten. 

Den Sirup herzustellen ist ganz einfach:

Sammelt auf einer Wiese (auf der ihr sicher wisst, dass keine Pestizide etc. gespritzt werden)
die Blüten des Rotklees (gut einen 1-Liter-Messbecher voll).
Breitet die Blüten im Schatten auf einem Handtuch aus, damit die kleinen Krabbler die Blüten verlassen.
Schüttelt die Blüten danach öfter in einem Nudelsieb aus (auch hier fallen evtl. nochmals kleine Krabbler heraus).
Zupft nun von den Blüten die Stengel ab und entfernt grob die Blättchen am Blütenkelch.
Die Blüten werden nicht gewaschen.



Gebt nun die so gesäuberten Blüten mit einem Liter Wasser und einer geschnittenen 1/2 Biozitrone in einen Topf und lasst alles kurz sprudelnd aufkochen. Gebt einen Deckel auf den Topf und lasst die Mischung gut 20 Minuten ziehen. 
Jetzt könnt ihr sofort alles durch ein Mulltuch abfiltern, das gefüllte Mulltuch gut ausdrücken und den aufgefangenen Sud mit 1 kg Zucker 5 Minuten sprudelnd einkochen.
Sofort in sterilisierte Flaschen abfüllen.
Der fertige Sirup hat eine schöne zart-rote Farbe
und hält mindestens 6 Monate und länger.




1 Kommentar:

  1. Rotklee kannte ich bisher nur als Tee. Aber Du postest lauter so schöne Rezepte. Da kommt man mit dem Nachkochen nicht hinterher.
    Viele Grüße
    Petra

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