Sonntag, 14. Juni 2015

Meine erste Duschbutter



Endlich habe ich meine erste Duschbutter gemacht.
Eine Duschbutter ist eine sehr hoch überfettete Seife.
Handgesiedete Seifen sind in der Regel 
zwischen 7% und 9% überfettet. 
Bei dieser Duschbutter liegt die Überfettung bei 33%.

Es gibt ja mehrere Verfahren eine Duschbutter herzustellen.
Ich habe mich für die Variante entschieden,
in der ausgereifte, handgesiedete Seife 
klein geraspelt wird und mit etwas heißem Wasser zu einer
breiigen  Konsistenz gerührt wird.
Dann wird geschmolzene Kakaobutter und Sheabutter zugegeben, so dass diese pflegenden Buttern dann vollkommen unverseift in der Seife sind 
und sie damit zur sog. Duschbutter wird.

Ich habe heute schon ein Fitzelchen angewaschen:





Der Schaum ist fluffig fein und macht ein richtig cremiges Gefühl auf der Haut. Gefällt mir sehr gut.


Die Duschbutter ist jetzt noch recht weich 

und muss noch mindestens 1 Woche trocknen, 
damit das enthaltene Wasser verdunsten kann.

Die Nachteile einer solchen Duschbutter sind:

die Optik ist unregelmäßig, da sich hier und da 
beim Einformen Luftblasen bilden, 
die dann in der Seife zu sehen sind.
(Ihr seht sie nur nicht, da sie auf der Unterseite sind ☺)
Das einzelne Stück wird schnell verwaschen sein.

Für mich überwiegt hier jedoch eindeutig 

der Vorteil der Pflege der Seife und das schöne Hautgefühl nach dem Waschen.

Außerdem finde ich es spannend,

 immer mal etwas Neues zu probieren und somit auch 
Abwechslung beim Duschen zu haben.

Kommentare:

  1. Ich durfte sie ja heute schon bei Dir schnuppern und finde - zumindest den Duft sehr fein :-)

    LG
    Eva

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  2. Ah, Duschbutter auf diese Art hört sich auch sehr spannend an, - mir gefällt Deine Duschbutter sehr und sie sieht so schön cremig aus, alleine vom Zuhören bekommt man ein kuscheliges Feeling! LG Gala

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  3. Liebe Angie, das ist ja spannend, denn dieses Verfahren zum herstellen einer Duschbutter kannte ich noch nicht. Aber das klingt so einleuchtend, die bei dieser Art sie herzustellen, bleiben die Überfettungsöle ja tatsächlich garantiert unverseift. Das merke ich mir mal vor. Ich habe bisher nur eine als OHP hergestellt. Die ist auch sehr schön, aber die von Dir hier angewandte Methode hat absolut Vorteile! Danke fürs genaue beschreiben und zeigen. Und sie hat zusätzlich zum Schaum auch eine ganz tolle Farbe! Liebe Grüße, Petra

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  4. Hi! Toller Post und super Beitrag! Ich bin noch eine eher "junge" Seiflerin - sprich noch nicht so lange am sieden - aber trotzdem hab ich jeden einzelnen Seifenschnipsel, der beim zurecht schneiden abfiel, fein säuberlich aufgehoben, und nun weiß ich wofür...! Danke und schaumige Grüße aus Kärnten...;-))

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  5. Hi! Toller Post und super Beitrag! Ich bin noch eine eher "junge" Seiflerin - sprich noch nicht so lange am sieden - aber trotzdem hab ich jeden einzelnen Seifenschnipsel, der beim zurecht schneiden abfiel, fein säuberlich aufgehoben, und nun weiß ich wofür...! Danke und schaumige Grüße aus Kärnten...;-))

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    1. Hallo Kitty-Curl, das freut mich, also ran an die Töpfe :-))) LG Angie

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    2. Liebe Angie,

      ich nochmal. Jetzt durfte ich sie sogar ausprobieren. Danke Dir sehr dafür! Was für ein schönes pflegendes Hautgefühl! Und den Duft finde ich umwerfend! Ich habe eine verhunzte Seife mit leckerem Duft. Ich weiß jetzt schon, was ich daraus mache, wenn die Reifezeit rum ist! :-)

      Liebe Grüße und herzlichen Dank fürs ausprobieren dürfen!
      Petra

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